News & Stories vom 23.12.2007

"Ich bin ein Verfechter des Klassischen!"

Joachim Kaiser über das Parallelogramm der Kräfte zwischen Energie und Ausdruck
Es gibt die Klassik des Perikles in der Antike, die des Zeitalters des Kaisers Augustus, die der Renaissance und die Deutsche Klassik von Wien und Weimar an der Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert. Die Werke, die aus diesen Höhepunkten der Kunst stammen, haben vermutlich ein ewiges Leben. Zeiten, die sich dem Klassischen widersetzen, knüpfen an die Klassik dennoch an, die als Gegenpol und Standard ihren Bestand behält. Joachim Kaiser, Literatur-, Theater- und Musikkritiker der SÜDDEUTSCHEN ZEITUNG ist ein unbestechlicher und entschiedener Verfechter des Klassischen. Er berichtet über das Parallelogramm der Kräfte zwischen Energie und Ausdruck, das die große Leistung jeder Klassik darstellt. Begegnung mit Joachim Kaiser.