Erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt!

Wie Prominente von 1910 sich die Welt in 100 Jahren vorstellten

In einem faszinierenden Buch aus dem Jahre 1910 veröffentlichten 21 Prominente von damals ihre Vorstellungen über das Jahr 2010. Sie sagen verblüffend viel Richtiges voraus, z.B. den Aufstieg Chinas, das Gleichgewicht der Kräfte im Kalten Krieg und den Gebrauch sogenannter "Theklas", d.h. winziger tragbarer Telefone mit Sender, auf Deutsch: Handys. Was sie nicht wussten war, dass schon vier Jahre später der Erste Weltkrieg dem Jahrhundert auf mehr als 30 Jahre eine neue Richtung geben würde und alle Zukunftsbilder umwirft. Georg Ruppelt, Direktor der Gottfried-Wilhelm-Leibniz- Bibliothek in Hannover hat die Neuausgabe von "Die Welt in 100 Jahren" eingeleitet mit seinem Essay "Die Zukunft von gestern". Er berichtet. "Denn erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt!"

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