10 vor 11 vom 16.09.2013

Nabucco (Nebukadnezar)

Verdis dritte Oper, die ihn berühmt machte
Verdis große Chor-Oper zeigt die Verschleppung der Hebräer von Jerusalem an die Ufer des Euphrat. Nabucco, der Herrscher Babylons, erweist sich als Frevler. Von der Hand Gottes und durch seine Tochter Abigaille wird er vom Thron gestürzt. Am Schluss ändert sich der starre Sinn des Königs und er bekennt sich zum Gott der Bibel. Die Neuinszenierung an der Staatsoper Stuttgart betont die großen Chorszenen und die Verschränkung des persönlichen, tragischen Schicksals der handelnden Personen mit den Staatsaktionen. Inszenierung: Rudolf Frey. Musikalische Leitung: Giuliano Carella. Dramaturgie: Sergio Morabito, Patrick Hahn. Ein Vorausgeschenk für Verdis 200. Geburtstag in diesem Jahr.