10 vor 11 vom 18.03.1996

Fed Bear - Dead Bear

(Ein von Menschen gefütterter Bär ist so gut wie tot) Wildbiologe Wolfgang Schröder über Braunbären
Braunbären führen seit Jahrtausenden ein von den Menschen getrenntes Eigenleben. Ihre Spezielle Intelligenz ist an wildes Leben angepasst. Die größte Gefahr für ihr Leben Bilden sentimentale Menschen, die sie füttern. Wird die für Nahrungssuche hochentwickelte Bären-Intelligenz an die Gelegenheiten gewöhnt, die in der Nähe der menschlichen Zivilisation existieren, erweisen sich Bären als unerträglich und werden erschossen. Deshalb heißt es in den U.S.A. :"Ein von Menschen gefütterter Bär, ist so gut wie tot". Braunbären besiedeln den gesamten nördlichen Erdkreis. In den U.S.A. heißen sie Grizzly.

Prof. Dr. Wolfgang Schröder, Vorsitzender der Gesellschaft für Wildbiologie und Ordinarius an der Universität München, berichtet über Braunbären und ihre Gefährdung in der Nähe von Menschen.