Vom Fliesenleger zum Minister

Gespräch mit Walter Riester, dem neuen Bundesminister Für Arbeit und Sozialordnung

Walter Riester, geboren am 27.09.1943, ursprünglich Fliesenleger und Mosaik-Spezialist, später Studium an der Industrie Gewerkschaft Metall. Zuletzt war er deren zweiter Vorsitzender. Jetzt ist er Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung geworden. Sein Ministerium muss auf eine Arbeitswelt reagieren, die sich rasant verändert. Nur wenige Menschen können damit rechnen, dass sie in einem Beruf, den sie erlernt haben, lebenslang arbeiten. Ist auf der Grundlage solcher Veränderungen eine verbessernde Verbindung von Leben und Arbeit (Lebenszeit) möglich? Wird es gelingen, der Arbeit einen neuen Grundriss zu geben, der ins 21. Jahrhundert passt? Von der Antwort hängen Erfolg oder Misserfolg der neuen Bundesregierung ab.

Arbeit, Anti-Arbeit, Industrie 4.0