Bericht vom südlichsten Ende der Welt

Klaus Bednarz in Patagonien und auf Feuerland

Dr. Klaus Bednarz erkundete mit seinem Filmteam Nordostsibirien bis zur Beringstraße, ein nördliches Ende der Welt. Jetzt hat er in Patagonien und Feuerland das südlichste Ende der Welt bereist, stets auf der Suche nach unbekannten Bildern und Menschen. Die Ränder der Welt, sagt Bednarz, enthalten die informativsten Nachrichten. Seine neue Filmdokumentation wird Ende Dezember in der ARD zu sehen sein. Es geht um die beiden südlichsten Städte der Welt, den Gold-Rush in Feuerland, Menschen wie den Postflugpionier Plüschow und den mörderischen Bandenchef Popper, der die Ohren von Ur-Einwohnern für je ein Pound Sterling an die weißen Großgrundbesitzer verkaufte, die europäischen Einwanderer und die Ureinwohner. Auf Feuerland und in Patagonien finden sich die drittgrößten Gletscher der Erde. Der Name Patagonien, das "Land der Großfüßler" und die Bezeichnung "Feuerland" für einen riesigen Insel-Archipel stammt von dem portugisieschen Seefahrer Magellan. Überraschende Ähnlichkeiten gibt es in den schamanistischen Praktiken zwischen den Ur-Bewohnern Nordsibiriens und den Ur-Einwohnern Feuerlands im Süden, die vor 10.000 Jahren hier einwanderten. Ein faszinierender, unbekannter Teil der Erde. Klaus Bednarz im Gespräch.