10 vor 11 vom 16.10.1989

"Fromme Lügen, verwildertes Leben"

Portrait des Filmregisseurs Arturo Ripstein aus Mexiko
Arturo Ripstein, Sohn eines aus Polen nach Mexiko eingewanderten Filmproduzenten, Schüler von Louis Bunuel, zählt zu den wenigen international renommierten Regisseuren der Republik Mexiko. Er hat 15 Filme gedreht, 13 davon waren auf dem diesjährigen Münchner Filmfest zu sehen. Sein Spielfilm "Fromme Lügen" erzählt eine bittere Liebesgeschichte, die im Zentrum der 17 Millionen Stadt Mexiko spielt. Es geht um Lüge, aber auch um jenen Machismo, die "männlich sexuelle Verfügungsgewalt von Männern über Frauen oder Frauen über Männer", die die spanischmexikanische Liebeserfahrung von der europäischen zu unterscheiden scheint. Unter Mitwirkung von Frau Ripstein, ihrem Mann und der Filmemacherin Elvira Alvarez Lutz.