Wenn es Gott gibt, warum gibt es dann das Böse?

Das Böse, stellt de Haanstraat fest, ist ein Defizit des Guten. Es bleibt aber die Frage offen: Woher kommt das Böse, wenn es Gott gibt? Hat er es mit geschaffen? Oder gibt es das Böse nicht wirklich?


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Für die holländische Republik, die sich im 16. Und 17. Jahrhundert in einem 80-jährigen Krieg mit Erfolg gegen das religiös-doktrinäre Spanien verteidigt hat, ist die Unterscheidung zwischen GUT und BÖSE von elementarer Bedeutung. Sie gehört zur geistigen Verteidigung. In seinen Überlegungen stützt sich der Theologe und Arzt Willem de Haanstraat sowohl auf Thomas von Aquin wie auf den zeitgenössischen Denker Spinoza ("Was nutzt das Denken, wenn es keine Lust macht?"). Das Böse, stellt de Haanstraat fest, ist ein Defizit des Guten. Es bleibt aber die Frage offen: Woher kommt das Böse, wenn es Gott gibt? Hat er es mit geschaffen? Oder gibt es das Böse nicht wirklich? Peter Berling als Willem de Haanstraat.

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