Johannes Willms über Napoleons letzte Schlacht

Waterloo

Am 18. Juni 1814 schlug Kaiser Napoleon bei Waterloo seine letzte Schlacht - vor 200 Jahren. Sie ist sprichwörtlich geworden, wenn es für die Niederlage eines großen Mannes heißt: "Er hat sein Waterloo erlebt."


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Am 18. Juni 1814 schlug Kaiser Napoleon bei Waterloo seine letzte Schlacht - vor 200 Jahren. Sie ist sprichwörtlich geworden, wenn es nämlich für die Niederlage eines großen Mannes heißt: "Er hat sein Waterloo erlebt". Berühmt ist die Rückkehr Napoleons von der Insel Elba, auf die er verbannt war, zu seiner 100-Tage-Herrschaft in Frankreich. Mann nennt diese Zeit seines letzten Erfolges "den Adlerflug". Noch in der Schlacht von Ligny am 16. Juni schlägt Napoleon die Preußen in die Flucht. Die Schlacht von Waterloo selbst besteht aus 5 Akten. Jeder davon hätte historisch auch einen anderen Ausgang nehmen können. Historiker haben immer wieder die Frage gestellt: hätte Napoleon sich mit seinem „liberalen Empire der 100 Tage“ durchgesetzt, wäre dann damals schon ein Vereinigtes Europa zustande gekommen? Hätten wir dann heute einen Napoleon VIII? Und nie einen Kaiser Wilhelm oder einen Hitler gehabt? In seinem neuen Buch "Waterloo" beschreibt Johannes Willms den Verlauf der Kämpfe, vor allem aber auch die Menschen, die Zufälle, die Schicksale und Emotionen, die mit dem Geschehen verbunden waren.

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