Ungebremste Männlichkeit in Japan

Vom Samurai zum Business-Krieger

Japan, sagt der Japankenner und Sozialforscher, Prof. Dr. Joachim Kersten, besitzt Traditionen einer ungebremsten, aggressiven Männlichkeit.


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Im japanischen Mittelalter bis zum Jahr 1850 bestand die Kriegerkaste der Samurai. Berühmt ist die Geschichte des "letzten Samurai", die Geschichte von "Toda-San", der mit der Würde einer 1000-jährigen Tradition in einem japanischen Handelshaus endet. Japan, sagt der Japankenner und Sozialforscher, Prof. Dr. Joachim Kersten, besitzt Traditionen einer ungebremsten, aggressiven Männlichkeit. Zugleich hat dieses Land Formen der Beherrschung dieser Aggressionen entwickelt, wie sie in keinem westlichen Land bekannt sind. Hier gibt es eine unbewusste Fortsetzung von Tugenden des Samurai im heutigen Business-Krieger. Der Tod durch Überarbeitung tritt an die Stelle des klassischen Seppuku.

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