Über wandernde Kunstwerke um 1800 in Europa

Tausche Waffenstillstand gegen Kunst

In den Jahren nach der Französischen Revolution beschleunigt sich die Zeitgeschichte.


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In den Jahren nach der Französischen Revolution, während der Feldzüge Napoleons und der dynamischen Industrialisierung in England beschleunigt sich die Zeitgeschichte. Parallel dazu sieht man, so schildert es Dr. Lothar Müller, wie sich die Kunstwerke in Europa beschleunigt in Bewegung setzen: Sie verändern ihre Orte. Von Athen gelangen die Statuen und Marmorreliefs nach London, von Rom gelangen die Kunstschätze der Renaissance und der Antike nach Paris. Als Beutekunst wird auch die Quadriga des Brandenburger Tors in die französische Hauptstadt verfrachtet. Bei jedem Waffenstillstand wird eine Kunstlieferung ausbedungen. Dr. Lothar Müller, Autor und Redakteur im Feuilleton der SÜDDEUTSCHEN ZEITUNG, hat im Rahmen des Wissenschaftskollegs zu Berlin diese Wanderungsbewegung untersucht. Er berichtet.

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