Ein 27 Jahre währender Weltkrieg in der Antike

Sparta gegen Athen

Man kann sich kaum einen größeren Gegensatz vorstellen als den zwischen dem Staat Sparta (und seinen Verbündeten) und der Metropole Athen (der Vormacht des Attischen Seebundes).


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Man kann sich kaum einen größeren Gegensatz vorstellen als den zwischen dem Staat Sparta (und seinen Verbündeten) und der Metropole Athen (der Vormacht des Attischen Seebundes). Sparta war innenpolitisch gefährdet, weil es aus der unterdrückten Klasse der Heloten und dem elitären Herrschervolk bestand. Außenpolitisch unterstützte es aber eine Reihe von Gemeinwesen, die mehr Freiheit erringen wollten. Athen demgegenüber war eine Demokratie, die aber offensichtlich ihre Verbündeten unterdrückte. Es kam zu einem (kurze Zeit durch einen Waffenstillstand unterbrochenen) Krieg zwischen den beiden Bündnissen, der sich über die ganze damals bekannte Welt hinzog und zu einer groben Niederlage Athens führte. Die Unfähigkeit, einen solchen Krieg rechtzeitig wieder zu beenden, gehört zu den Lehrstücken des griechischen Historikers Thukydides. Prof. Dr. Ernst Baltrusch, Althistoriker an der Freien Universität Berlin, berichtet. Spannend und informativ.

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