Kleinst-Roboter als mechanische Kanalratten

Roboter sucht Körperkontakt

Prof. Dr. Christaller über die Entstehung der Intelligenz aus dem Befürfnis nach Geselligkeit und Nähe.


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Prof. Dr. Christaller ist Leiter einer Arbeitsgruppe für kognitive Robotik. Seine Arbeitsgruppe studiert die Entwicklung der Intelligenz und des Bewusstseins in der biologischen Evolution. Die Arbeitsgruppe entwickelt aber auch Kleinstroboter, die im städtischen Untergrund in den für Menschen nicht begehbaren Abwasserkanälen, künftig ihr Biotop und ihr Arbeitsfeld finden sollen. Dazu müssen sie, sagt Prof. Dr. Christaller, sich zunächst aneinander gewöhnen und Lust am gegenseitigen Körperkontakt gewinnen. Ihre Intelligenz entsteht nicht aus eingebautem Logikzwang, sondern aus sozialen Motiven. Ohne sozialen Kontakt sind sie unbrauchbar. Auch die menschliche Evolution zeigt: Die Intelligenz entsteht in ihrer Wurzel aus sozialen Motiven.

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