Georg Trakl

Grodek. Klage.

"Alle Straßen münden in schwarze Verwesung." Nach traumatischen Kriegserfahrungen in einer der "Todesgruben von Galizien" erleidet Trakl einen Nervenzusammenbruch.


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Am 5. August 1914 meldete sich Georg Trakl im Zuge der allgemeinen Mobilisierung zur "aktiven Dienstleistung". Er diente als Sanitätsoffizier an der Ostfront im galizischen Grodek. Nach traumatischen Kriegserfahrungen in einer der "Todesgruben von Galizien" erleidet Trakl einen Nervenzusammenbruch. Während der Genesungszeit in einem Krakauer Garnisonsspital schreibt er zwei seiner berühmtesten Gedichte: "Grodek" und "Klage". Am 3. November 1914 stirbt Trakl nach einem Suizidversuch an Herzstillstand nach Einnahme einer Überdosis Kokain.

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