Napoleon, Sohn des Glücks, vom Glück verlassen

Die Völkerschlacht bei Leipzig

Hans-Ulrich Thamer, Historiker der Universität Münster, beschreibt das dramatische Geschehen der drei Tage des historischen Ereignisses. Es handelt sich um höchst verschiedenartige Kämpfe, an getrennten Orten.


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Russland, Österreich, Preußen, Schweden und England kämpften als Alliierte gegen Napoleon. Goethe hätte sich ein von Napoleon begründetes Europa, sagt er, gut vorstellen können. Die königlichen und kaiserlichen Monarchen, das Handel treibende England und die preußischen Patrioten, höchst verschiedene Kräfte der anti-französischen Koalition, hatten kein Europa im Sinn. Die Entscheidungsschlacht bei Leipzig, die vom 16. bis 18. Oktober 1813 unter regnerischem Himmel stattfand, entschied gegen Napoleon (bis dahin „Sohn des Glücks“) und vorläufig gegen Europa. Aus dieser Schlacht entstand ein Jahrhundert des Nationalismus. Hans-Ulrich Thamer, Historiker an der Universität Münster, beschreibt das dramatische Geschehen an den drei Tagen des historischen Ereignisses. Es handelt sich um höchst verschiedenartige Kämpfe, teilweise an getrennten Orten. Die Schlacht bei Leipzig gehört zu den blutigsten Kämpfen der Welt. Sie entglitt teilweise ihren Planern und zeigt das Bild einer Karambolage. Am Ende musste Napoleon fliehen. Spannend und informativ.

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