Der Ring des Nibelungen: Tag 2

SIEGFRIED

Der zweite Tag des großen Musikdramas DER RING DES NIBELUNGEN von Richard Wagner: Eine Oper in drei Aufzügen, die im Vorgriff auf den 200. Geburtstag Wagners 2013 an der Bayrischen Staatsoper neuinszeniert wird


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Der zweite Tag des großen Musikdramas DER RING DES NIBELUNGEN von Richard Wagner hat den Titel SIEGFRIED. Sieglinde, die Mutter dieses Helden, hat sich in die Wälder gerettet. Sie stirbt bei seiner Geburt. Der Schmied Mime, eine der Hauptpersonen dieser Oper, von Wagner mit Komik und Häme charakterisiert aber zum Teil mit den besten Musiken versehen, war bei der Geburt des jungen Helden Hebamme. Das Verhältnis Siegfrieds zu seinem Ziehvater erweist sich als zerrüttet. Hinzu kommt die allseitige Gier, den Ring des Nibelungen zu gewinnen. Der Drache Fafner, früher ein Riese, jetzt Schatzhüter, verwahrt diesen Ring. Nach dessen Tod bildet sich der Knoten des Dramas heraus. Mime stirbt von Siegfrieds Hand. In dem äußerst modernen Vorspiel zum dritten Aufzug erhält das Musikdrama dann universale und weltgeschichtliche Tiefe. Der „Wanderer“ (d.h. der Gott Wotan, der sich von den Menschen abgewendet hat) wird von seinem Enkel Siegfried besiegt. Dieser nimmt Brünnhilde, die am vorangegangen Abend des RINGS verzauberte Walküre, zur Geliebten. „Nacht der Vernichtung, neble herein!“ Musikalische Leitung: Kent Nagano. Regie: Andreas Kriegenburg. Eine Neuinszenierung an der Bayrischen Staatsoper im Vorgriff auf den 200. Geburtstag Wagners im kommenden Jahr. Intendanz: Nikolaus Bachler. Spannend und informativ.

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