Millionenstadt im politischen Erdbebengebiet

Istanbul

Istanbul, früher Konstantinopel und Byzanz, ist eine Stadt, deren Geschichte mehr als 2.000 Jahre umfasst. Heute handelt es sich um einen Großraum von 4 Großstädten mit 12 Millionen Einwohnern.


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Die Auseinandersetzung zwischen der staatlichen Autorität und der Bevölkerung in der 12-Millionen-Stadt Istanbul um den Gezi-Park hat die Weltöffentlichkeit beschäftigt. Istanbul, früher Konstantinopel und Byzanz, ist eine Stadt, deren Geschichte mehr als 2.000 Jahre umfasst. Heute handelt es sich um einen Großraum von 4 Großstädten mit 12 Millionen Einwohnern. Die klassische Altstadt bildet nur einen kleinen Teil. Istanbul liegt in einer für Erdbeben kritischen Zone. Seine Bebauung (und die Einrichtung von Atomkraftwerken in der Nähe) nehmen auf solche Gefahr keine Rücksicht. Es ist aber nicht nur geologisches, sondern auch politisches Erdbebengebiet. Dieser Ort am Bosporus besitzt eine lautstarke Gegenwart, aber auch eine ungewöhnliche historische Tiefe: überbaute Antike. Vom Mittelpunkt Roms und des Oströmischen Reiches bis zur Eroberung 1453 durch den Osman Mehmet II führt ein langer Weg. Die Auswanderung der byzantinischen Gelehrten hat damals in Italien die Renaissance provoziert. Prof. em. Dr. Klaus Kreiser, (ehemals Universität Bamberg), Orientalist und Turkologe, ist Spezialist für die Türkei und in besonderem Maße für das metropolitane Dorf und die Weltstadt Istanbul. Niemand berichtet so lebendig wie er über die brisanteGegenwart, ebenso wie über die Vernichtung der Istanbuler Hunde im Jahr 1908 und die Zukunftsperspektive. Spannend und informativ.

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