Die WALKÜRE an der bayrischen Staatsoper München

Ein Denkmal für den unbekannten Richard Wagner

Ein Denkmal für den unbekannten Richard Wagner. Die WALKÜRE an der Bayerischen Staatsoper München. Musikalische Leitung: Kent Nagano; Inszenierung: Andreas Kriegenburg.


Video anzeigen
In Vorgriff auf den 200-jährigen Geburtstag Richard Wagners im kommenden Jahr bringt die Bayrische Staatsoper München den Ring des Nibelungen in einer kompakt aufeinander folgenden Reihe von Premieren heraus. Musikalische Leitung: Kent Nagano; Inszenierung: Andreas Kriegenburg. Dies ist ein besonderes Ereignis in der Intendanz von Klaus Bachler. Am zweiten Abend des Rings des Nibelungen, der WALKÜRE, geht es um eine Erzählung aus der Zeit als die Götter anfingen, sich von den Menschen zu entfernen. Schon hat die Menschheitsgeschichte begonnen: die Geschichte als Schlachtbank. Auf diesem Hintergrund findet ein Flüchtling, der sich an den Herd eines fremden Hauses rettet, die Frau, die für ihn bestimmt ist. Die Inszenierung lässt für das Erzählen einen weiten Raum. Die musikalische Leitung von Kent Nagano konzentriert sich auf die geniale Variationstechnik, mit der Wagner arbeitet und die ihren Kern gerade nicht in den sogenannten "Leitmotiven" hat, weil gerade diese scheinbaren Wiederholungen aus lauter Unterschieden bestehen: ein unbekannter Richard Wagner kommt zu Gehör. Sieglinde: Anja Kampe; Siegmund: Klaus Florian Vogt. Brunhilde: Katarina Dalayman. Wotan: Thomas J. Mayer.

Teilen auf Facebook Teilen auf Twitter Teilen auf Google+
Embed