Der Soziologe Wolf Lepenies berichtet

Melancholie und Gesellschaft

Der bürgerliche Mensch (homo novus) ensteht als Optimist und anschließend entwickelt er eine Intelligenztradition der Melancholie. Ist für Kreativität ein Quantum solcher Melancholie nötig?


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Ganze Völker und Kontinente, ganze Zeitalter werden von Schwermut ergriffen. Der bürgerliche Mensch (homo novus) ensteht als Optimist und anschließend entwickelt er eine Intelligenztradition der Melancholie. Ist für Kreativität ein Quantum solcher Melancholie nötig? Warum gilt in der mittelalterlichen Theologie die "acedia" (das nächste Verwandte der Melancholie) als Todsünde? Worin besteht die gesellschaftliche Dimension der Schwermut? Prof. Dr. Wolf Lepenies, Rektor des Wissenschaftskollegs in Berlin, Soziologe und Verfasser des Buches MELANCHOLIE UND GESELLSCHAFT berichtet.

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