Bildung als Grundlage der Zivilisation Chinas

Lernen ist das Allerhöchste

Schon im zehnten Jahrhundert wurde in China eine zivilisierte Gesellschaft aufgebaut. Zwischen gesellschaftlichen Gruppen herrschte ein kooperatives Verhältnis.


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Schon im zehnten Jahrhundert wurde in China eine zivilisierte Gesellschaft aufgebaut. Zu der Zeit entstand bereits eine hochgebildete Beamtenkultur - Beamte waren damals gleichzeitig auch Wissenschaftler, Maler oder Dichter. Grundlage war und ist bis heute der Konfuzianismus. Dessen Ziel war Menschlichkeit, das durch Bildung und Lernen erreicht werden sollte. Daraus entstand ein kooperativeres Verhältnis zwischen den Religionen, zwischen Adel und Klerus - im Gegensatz zum Abendland, in dem die gesellschaftlichen Gruppierungen rivalisierten. Die moderne menschliche Zivilisation entstand also zweimal, unabhängig voneinander in China und im Abendland. Die Vielfalt und Gegenwärtigkeit der chinesischen Geschichte verblüfft alle Beobachter immer erneut. Die Autorin Barbara Beuys hat in ihrem Buch "Preis der Leidenschaft" das dramatische Leben einer jungen Chinesin im 11. Jahrhundert nacherzählt und mit ihrem Bericht über diese berühmte Dichterin einen Schatz an geschichtlicher Erfahrung ausgegraben.

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