Dr. Simon Bruderer: Wie aus interstellarem Staub Himmelskörper entstehen

Kometenfabriken

Die Astronomie von heute kann beobachten, wie sich Staubteilchen zusammenfügen, Klumpen bilden, die Größe von Kometen und später von Planeten erreichen.


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Die Astronomie von heute marschiert auf einem Siegeszug. Mit ihren in großer Höhe in Chile aufgestellten Alma-Antennen der Europäischen Süd-Sternwarte sieht sie weit in die Welt der Milchstraßen hinaus. Sie ist in der Lage, die Strahlung millimetergroßer Partikel in einer „Staubfalle“ im Sternbild des Ophiuchos (des Schlangenträgers) zu beobachten. Dadurch kann man (was Galilei nicht konnte) in Momentaufnahme beobachten, wie sich Staubteilchen zusammenfügen, Klumpen bilden, die Größe von Kometen und später von Planeten erreichen. Den Vorgang hatten schon Immanuel Kant und der Astronom La Place vorhergesagt. Wie aber Staubteilchen davon abgehalten werden einfach in die Sonne zu stürzen und über die prekäre Grenze eines Quadratmeters (an der sie erneut zerfallen müssten) hinauszuwachsen, davon berichtet der Schweizer Astrophysiker und Privatdozent Dr. Simon Bruderer, von der Universitätssternwarte der Universität München. Spannend und besonders informativ.

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