Prof. Dr. Benedetta Craveri über Frauenmacht in Frankreich

Königinnen und Mätressen

Anders als in puritanischen Nationen stellen die Könige Frankreichs die glanzvollen Geliebten, über die sie neben ihren Ehefrauen verfügen, in der Öffentlichkeit freimütig zur Schau: Transparenz in der Liebe.


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Anders als in puritanischen Nationen stellen die Könige Frankreichs die glanzvollen Geliebten, über die sie neben ihren Ehefrauen verfügen, in der Öffentlichkeit freimütig zur Schau: Transparenz in der Liebe. Die Entstehung der Öffentlichkeit aus dem "Leib des Königs" ist eine Errungenschaft der französischen Geschichte, die noch auf die späteren Republiken ausstrahlt. Das öffentliche Interesse an den Fragen der Liebe hat sich auch in den großen Liebesromanen Frankreichs, von der PRINCESSE VON CLÈVE über MANON LESCAUT bis zu den Werken von Marcel Proust niedergeschlagen. Die Romanistin Prof. Dr. Benedetta Craveri berichtet aus Anlass ihres faszinierenden Buches KÖNIGINNEN UND MÄTRESSEN. Es geht um 19 illegale Geliebte der Könige Frankreichs: von Diana de Poitiers bis zu Madame Dubarry, deren Haupt tragisch unter der Guillotine fiel.

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