Verdis AIDA an der Staatsoper Stuttgart

Das Imperium und der Eigensinn der Liebe

Das Imperium im Kriegsrausch! Kriegsgefangene, Sklaven, das unerbittliche Kontrollsystem der Priester Ägyptens.


Video anzeigen
Das Imperium im Kriegsrausch! Kriegsgefangene, Sklaven, das unerbittliche Kontrollsystem der Priester Ägyptens. Inmitten des Geschehens, hin- und hergerissen zwischen Triumphzug und der Erwartung eines Gegenangriffs der Äthiopier: Radames, der Hauptmann der Palastwache, Prinzessin Amneris und die "Sklavin" Aida (die eigentlich eine feindliche Prinzessin ist): ein "tödliches Dreieck". Die "Schlachtfelder der Liebe", sagt Giuseppe Verdi, sind nämlich noch gefährlicher und tödlicher als der Krieg. Verdis Große Oper zeigt das Panorama eines aggressiven Imperiums und befasst sich gleichzeitig mit den intimen Gefühlen und dem Eigensinn der Liebe. Die Aufführung an der Staatsoper Stuttgart arbeitet diese Doppelstruktur, die Verdis Oper zu einem genialen Werk macht, mit großer Deutlichkeit heraus. Inszenierung: Karsten Wiegand. Musikalische Leitung: Manfred Honeck. Dramaturgie: Angela Beuerle. Mit den glanzvollen Stimmen von Marina Prudenskaja (Amneris), Héctor Sandoval (Radames) und Maria José Siri (Aida).

Teilen auf Facebook Teilen auf Twitter Teilen auf Google+

Verwandte Themen

Embed