Große OREST, große Oper in Drei Akten von G.F. Händel

Fünf Griechen in der Barbarei

Nachkommen aus Heldenfamilien, die aus dem Kampf um Troja bekannt sind, haben sich auf die Krim verirrt. Dort herrscht der Barbarenkönig Thoas.


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Nachkommen aus Heldenfamilien, die aus dem Kampf um Troja bekannt sind, haben sich auf die Krim verirrt. Dort herrscht der Barbarenkönig Thoas. Ihm wurde geweissagt, dass er durch einen Griechen getötet werden wird. Daher muss seine Hohepriesterin und Henkerin Iphigenie jeden Fremden, der ins Land kommt, umbringen. Aus diesem Stoff entwickelte G.F. Händel seine Erfolgsoper OREST, die im Jahr 1734 umjubelt wurde. Eine herausragende Rolle hat Hermione, die Tochter der Helena (derentwegen der Krieg um Troja entstand) und Menelaos. Die Sopranistin ist auf der Suche nach ihrem Verlobten Orest (bekannt als Rächer seines ermordeten Vaters Agamemnon und Muttermörder, Bruder der Iphigenie). Nach vielen Abenteuern wird der Barbarenkönig Thoas ums Leben gebracht. Iphigenie und Orest bleiben allein, Hermione wendet sich Pylades zu, dem treuen Gefährten des Orest. Alle aber wurden vor dem Schafott nur durch den Leibwächter des Thoas, den Griechen Philoktet, gerettet. An der Komischen Oper Berlin hat der Regisseur Sebastian Baumgarten Händels Oper in ganz moderner Fassung und in deutscher Sprache neu herausgebracht. Hermione: Valentina Farcas; Iphigenie: Maria Bengtsson; Orest: Charlotte Hellekant. Musikalische Leitung: Thomas Hengelbrock.

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