Aus Anlass des legendären Buches von Ernst Kantorowicz

Friedrich II. der Kaiser

Was ist der Gebrauchswert eines Kaisers? Wie kommt es zu einer Faszination, die so weit über den Tod hinaus anhält?


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Ein Kaiser, über den jeder seit der Wiedervereinigung Bescheid wissen sollte. Er ist eine der merkwürdigsten Gestalten des Hochmittelalters und der Weltgeschichte: Kaiser Friedrich II. von Hohenstaufen. Noch 270 Jahre nach seinem Tod gibt es Prätendenten, die von sich sagen: Ich bin der Kaiser. Die Kirche hält Friedrich II. für den ­Anti-Christen. Ernst Kantorowicz hat diesen Kaiser, den letzten, der ein ­Römisches Reich ­Deutscher Nationen vollständig darstellte, in seinem 1934 erschienenen berühmten Buch porträtiert. Er hielt Friedrich für einen Vorläufer der Renaissance. Oskar Negt knüpft in unserem Film an das Buch von Kantorowicz an. Was ist der Gebrauchswert eines Kaisers? Wie kommt es zu einer Faszination, die so weit über den Tod hinaus anhält? Wie kommt es, dass Friedrich II., von dessen Dauerschlaf im Ätna die Sage berichtet, mit seinem Großvater Barbarossa verwechselt wird?

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