In seinem Buch "Verbrechen" schildert Ferdinand von Schirach außergewöhnliche Fälle seiner Anwaltskanzlei. Die Realität erweist sich dabei als wahnsinnig ideenreich.
Ferdinand von Schirach ist Strafverteidiger in Berlin. In seinem Bestseller "Verbrechen" hat er Fälle aus seiner unmittelbaren Erfahrung nacherzählt. Ein brillantes Beispiel dafür, wie einfallsreich und phantastisch die Wirklichkeit erzählt. Schon Heinrich von Kleist, E.T.A. Hoffmann, Franz Kafka, Goethe und Ingeborg Bachmann waren Juristen und zugleich Erzähler.
Außerdem geht von Schirach auf juristische Konzepte von Wahrheit oder auf die Problematik der Prävention in manchen Fällen ein: Wahr ist nur, was sich mit den Mitteln des Strafprozessrechts nachweisen lässt. Und wie sieht Prävention etwa im Fall seines früheren Mandanten Günter Schabowski aus? "Baue keine Mauer mehr?"