Valentin Falin über den Zusammenbruch des Russischen Imperiums

Ein Königreich für ein Pferd

In der Schlussphase des Russischen Imperiums stand für Gorbatschow und seine Führungsgruppe die Möglichkeite eines milliardenschweren Westkredits im Vordergrund. Die Finanzkrise bestimmte die Politik.


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Das Russische Imperium zerfiel 1991 u.a. deshalb, weil das Gebiet der DDR nach der Wende zum NATO-Gebiet wurde. Dabei gab es bis Ende Dezember 1989 auch andere Möglichkeiten, auf die Wende zu antworten, z.B. die Möglichkeit einer deutschdeutschen Konföderation. Bei dieser Lösung wäre, ähnlich wie es das Grundgesetz für das Saar-Statut vorsieht, das Gebiet der ehemaligen DDR als selbständiges Land an die Europäische Union, von Brüssel direkt verwaltet, angeschlossen worden. In der Schlussphase des Russischen Imperiums stand aber für Gorbatschow und seine Führungsgruppe die Möglichkeite eines milliardenschweren Westkredits im Vordergrund. Die Finanzkrise bestimmte die Politik. Die Devise hieß: ein Königreich für ein Pferd. Der Historiker Valentin Falin berichtet.

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