Operette von Oscar Straus

Die Perlen der Cleopatra

Die Königin Cleopatra verrührt die Perlen ihres Halsschmucks in einem Becher zu einem Liebestrank, mit dem sie alle andrängenden Besatzer Ägyptens zu ihren Liebessklaven macht.


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Der Wiener Komponist Oscar Straus komponierte eine der charakteristischsten „Berliner Operetten“ der Zwanziger Jahre: „Die Perlen der Cleopatra“. Die Folge der Überraschungen und Melodien, der erotische Subtext, sind in diesen Operetten wichtiger als die sogenannte Handlung. Eine so intensive Kombination von Witz und Musik, dann durch das Dritte Reich unterbrochen, hat es in der Welt später nicht wieder gegeben. Die Königin Cleopatra verrührt die Perlen ihres Halsschmucks in einem Becher zu einem Liebestrank, mit dem sie alle andrängenden Besatzer Ägyptens zu ihren Liebessklaven macht: einen persischen Prinzen, einen römischen Offizier und zuletzt den berühmt Marc Anton. Dass diese Operetten keine Farcen sind, sondern blinkende Edelsteine, zeigt Barrie Kosky in seinen Inszenierungen an der Komischen Oper Berlin immer erneut. Unverwechselbar und vom Publikum bejubelt die Protagonistin Dagmar Manzel in der Hauptrolle der Cleopatra.

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