Prof. Dr. Susan Pedersen über den ersten Versuch, eine Weltöffentlichkeit zu begründen.

Der Völkerbund war besser als sein Ruf

Auf den Völkerbund richteten sich nach Ende des 1. Weltkriegs die Hoffnungen der Menschen. Die Arbeit dieser Organisation, sagt Susan Pedersen, wird unterschätzt.


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Die Historikerin Prof. Dr. Susan Pedersen, Wissenschaftskolleg zu Berlin und Columbia University New York, erforscht die Geschichte des Völkerbunds. Auf diese Organisation, die in Versailles begründet wurde und ihren Sitz in Genf hatte, richteten sich nach Ende des 1. Weltkriegs die Hoffnungen der Menschen. Die Arbeit des Völkerbundes, sagt Susan Pedersen, wird unterschätzt. Sie ist überschattet durch den aggressiven Nationalismus, der in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts die Welt ergriff, und gegen den der Völkerbund machtlos blieb. Dennoch bildete diese Völkerversammlung zum ersten Mal eine Weltöffentlichkeit für eine Politik der kleinen Schritte. Prof. Dr. Susan Pedersen berichtet.

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