Eine Installation des renommierten Künstlers Jiwei Li zu Ehren von 5.000 Jahren chinesischer Kultur

10.000 Dinge in einem Pinselstrich

Die aufsehenerregende Ehrenhalle der Volksrepublik China auf der Frankfurter Buchmesse bestand aus der Installation "Buchberg", erbaut von dem renommierten Künstler Jiwei Li.


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Die aufsehenerregende Ehrenhalle der Volksrepublik China auf der Frankfurter Buchmesse bestand aus der Installation "Buchberg", erbaut von dem renommierten Künstler Jiwei Li: 5.000 Jahre chinesischer Kultur als ein begehbarer Raum. Die Elemente: ein Blatt Papier, ein Tropfen Tusche, ein Schriftzeichen, ein Buch. Die tonnenschwere, recht große Installation macht daraus ein kreatives Monument. Jiwei Li berichtet wie schwer es war, die chinesische Zensur für ein so ungewöhnliches Projekt zu gewinnen. An die eigentliche Grenze gelangte er bei der Einfuhr und im Aufbau der Installation in der Bundesrepublik. Hier gelten die DIN-Normen (mit denen wir schon den 2. Weltkrieg verloren haben), die in vollem Gegensatz stehen zu den technischen Präzisionsnormen in China. Zur Zollgrenze tritt die DIN-Norm-Grenze. Der Künstler hat aber mit Vehemenz alle Widerstände überwunden. Das Publikum staunte über das Werk. Zuvor hatte Jiwei LI bereits während der Olympiade 2008 die Deutsche Botschaft in Peking mit einer Installation bedacht: ein riesenhaftes Trikot über das gesamte Gebäude gestülpt. Begegnung mit dem Künstler Jiwei Li. Übersetzung: Gisela Reinhold.

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