Wie das Genie im Salonwagen von Venedig nach Bayreuth überführt wurde

Richard Wagners Todesfahrt

In seinem letzten Winter starb Richard Wagner am 13.02.1883 im Palazzo Vendramin in Venedig. Sein Leibarzt, Dr. med. Friedrich Keppler, hatte ihn bis zuletzt behandelt.


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In seinem letzten Winter starb Richard Wagner am 13.02.1883 im Palazzo Vendramin in Venedig. Sein Leibarzt, Dr. med. Friedrich Keppler, hatte ihn bis zuletzt behandelt. Jetzt war dieser Arzt verantwortlich für den Transport des Genies von Venedig zu dessen endgültiger Grabstätte auf dem Gelände des Hauses Wahnfried in Bayreuth. Mit Gondeln wurde der Sarg zum Hauptbahnhof transportiert und dort im Salonwagen auf die letzte Fahrt gebracht. In Verona, am Brenner, bei der Durchfahrt in München und in Bayreuth selbst: Chöre und Kapellen, die dem großen Toten die letzte musikalische Ehre gaben. Die Witwe, die im Salonzug mitfuhr, war kaum ansprechbar. Alle Mühen der Organisation lagen in der Hand des Leibarztes. Peter Berling als Dr. med. Friedrich Keppler.

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