Prof. Dr. Arndt Brendecke über die Jahrhundertwenden

100 Jahre wie ein Tag

In Antike und Mittelalter wurden Jahrhundertwenden nicht gefeiert. Die Perspektiven der Zeit richteten sich nach Aufstieg und Untergang von Reichen. Mit der Moderne kommt die Wahrnehmung der Jahrhundertwenden.


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In der Antike und im Mittelalter wurden die Jahrhundertwenden nicht gefeiert. Die Perspektiven der Zeit richteten sich nach dem Leben großer Herrscher, dem Aufstieg und Untergang von Reichen, nach der Erwartung des Jüngsten Gerichts. Die Menschen rechneten in Jahreszeiten und in Äonen. Mit der Moderne kommt die Wahrnehmung der „Jahrhundertwenden“. Obwohl die konkreten geschichtlichen Ereignisse sich selten an die Grenze zwischen zwei Jahrhunderten halten, sind die Jahre 1600, 1799 auf 1800 und dann das Jahr 2000 markante Einschnitte. Mit diesen Jahrhundertwenden verwandt sind die 100-Jahres-Chroniken. So jährt sich z.B. im kommenden Jahr der 100-Jahres-Tag des 1. Weltkriegs, einer politischen Katastrophe, die ein ganzes Jahrhundert prägte. Prof. Dr. Arndt Brendecke, Historiker für Neuere und Neueste Geschichte an der LMU München, über Jahrhundertwenden. Spannend und informativ.

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