Stefan Gillessen über ein supermassives Objekt im Zentrum unserer Milchstraße

Kosmisches Raubtier

Im Herzen der Milchstraße lauert ein ungeheures schwarzes Loch mit der Anziehungskraft von 4 Millionen Sonnenmassen. Eine Arbeitsgruppe im Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik untersucht es.


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Im Herzen der Milchstraße lauert ein ungeheures schwarzes Loch mit der Anziehungskraft von 4 Millionen Sonnenmassen. Eine Arbeitsgruppe im Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik in Garching bei München befasst sich mit den turbulenten Bewegungen der Sterne und Gaswolken, die diese Gravitationsfalle in großer Nähe umrunden. Von dem schwarzen Loch selbst erfahren die Messgeräte nur durch die Radioquelle Sagittarius A-Stern. Die Wirkung der selbst nicht sichtbaren Masse des Himmelskörpers lässt sich daraus schließen, dass die nahen Sterne Geschwindigkeiten von bis zu 10 000 km/Sekunde erreichen. Zu beobachten ist vor allem auch eine Gaswolke, die sich rasant dem Schwerkraftzentrum nähert und vermutlich seine Substanz bereits in diesem und im kommenden Jahr auf die Ränder des supermassiven Objekts abzuregnen beginnt. Der Astrophysiker Dr. Stefan Gillessen, Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik, berichtet. Spannend und informativ.

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