Das Schicksal der Hilfstruppen der Wehrmacht im Ostkrieg

Hitlers Verbündete

Ein gutes Drittel der Truppen, die im Ostfeldzug kämpften, kam nicht aus Deutschland, sondern wurde von den mit dem Reich verbündeten Ländern gestellt. Prof. Dr. Rolf-Dieter Müller berichtet.


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Ein gutes Drittel der Truppen, die im Ostfeldzug kämpften, kam nicht aus Deutschland, sondern wurde von den mit dem Reich verbündeten Ländern gestellt. Es gab verbündete Armeen, Freiwilligen-Legionen z.B. aus Frankreich, Belgien, Spanien und sog. Hilfswillige, die aus Russland rekrutiert wurden. Sie kämpften an der Seite der Wehrmacht und wurden am Ende geopfert. So ging die italienische 8. Armee, zwei rumänische Armeen und die ungarische 2. Armee in bitterer Weise im Zusammenhang der Schlacht von Stalingrad und den nachfolgenden Katastrophen zugrunde. Ein Beispiel für die Grenze von Koalitionskriegen, aber auch ein Denkzettel für die Unfähigkeit der deutschen Führung mit Verbündeten loyal umzugehen. Prof. Dr. Rolf-Dieter Müller, Leiter des Militärgeschichtlichen Forschungsamts (MGFA) in Potsdam, berichtet.

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